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Posaunenquartett verzaubert Publikum

Am Sonntag dem 12. September erlebten die Besucher der Lauensteiner Stadtkirche zum Tag des offenen Denkmals ein ganz besonderes Konzert. Torsten Margraf, Christian Ilg, Michael Peuker drei junge Herren und Ikuko Morooka eine bezaubernde junge Dame, alles studierte Musiker, die sich das Sonus Posaunenquartett nennen, brachten eine bunte Mischung aus Barockmusik und moderner Musik dem interessierten Publikum zu Gehör.

Beginnend mit Johann Christoph Pezel (1639-1694) einem Leipziger Stadtpfeiffer ging es dann weiter mit Johann Hermann Schein (1586-1630) und Michael Praetorius (1571-1621) und der „Suite des Danses“. Desweiteren folgten zwei musikalische Leckerbissen von Pietro Mascagni (1863-1945) und dem Intermezzo aus der Oper „Cavalleria Rusticana“ so wie von Gaetano Donizetti (1797-1848) seine Ouvertüre zur Oper „Don Pasquale“.

Die anspruchsvollen Stücke, die teilweise bearbeitet wurden um sie in so einer Besetzung spielen zu können, ließen die Professionalität der Musiker nicht vermissen und so zu einem Hörgenuss werden.

Nach einer kurzen Pause begann der zweite Teil des Konzertes mit Boris Papandoupulo (1906-1991) und seiner Kleinen Suite in 4 Sätzen. Die nun folgenden sieben Streiche von Max und Moritz, die Jan Koetsier (1911-2006) extra für Posaunenquartett komponierte, gefielen besonders dem jungen Publikum sehr. Christian Ilg der Bassposaunist der im Übrigen nicht nur Virtuose auf seiner Bassposaune ist, sondern auch im fesselnden Vortrag der Streiche aus Wilhelm Busch’s Feder, begeisterte die Zuhörer.

Den Abschluss des Konzertes bildete Arthur Frackenpohls (*1924) Walzer aus der Jazzsuite Nr. 3. Anhaltender Applaus im Publikum, eine Zugabe und strahlende Gesichter waren der beste Beweis für ein gelungenes Konzert.


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